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⚠️Gefahren im Wald bestehen weiterhin⚠️

 

In letzter Zeit erreichten uns wiederholt Nachrichten über gefährliche Stellen im Koberstädter Wald zwischen Dreieichenhain, Langen und Offenthal/Götzenhain.
Durch die Trockenheit in den vergangenen Sommern und die Unwetter-Schäden vom 18. August 2019 gilt weiterhin besondere Vorsicht im Wald!

▶️ Besonders in der dunklen Jahreszeit können vor allem für #Radfahrer durch umgestürzte Bäume und abgeknickte oder tief hängende Äste schnell gefährliche Situationen entstehen.

▶️ Passt Eure Geschwindigkeit entsprechend an, verwendet ausreichende Beleuchtung und seid stets Achtsam auf den Waldwegen.

Da das Forstamt Langen (Hessen Forst) für die Situation auf den Waldwegen zuständig ist, wendet Euch mit Meldungen über potentielle Gefahrenstellen im Wald am besten direkt an das Forstamt Langen. Jedoch kann es einige Zeit (bis Anfang nächsten Jahres) dauern, bis die meisten Sturmschäden beseitigt sind.

Deshalb gilt weiterhin:
Wachsam bleiben, Vorsicht walten lassen und stets mit Gefahren rechnen.

Abschluss-Übung der Einsatzabteilung

Am vergangenen Freitag (25.10.19) fand in den Abendstunden die Abschluss-Übung der Einsatzabteilung statt. Angenommen wurde ein Brand im Keller einer KFZ-Werkstatt an der Hainer Chaussee. Infolge unsachgemäßer Reparaturen an der Heizungsanlage kam es zu einer Verpuffung im Heizungskeller. Der komplette Werkstattbereich wurde dadurch verraucht.
Um die Übung so realistisch wie möglich zu gestalten, wurde anfangs zunächst nach F1 – Unklare Rauchentwicklung alarmiert, woraufhin das erste Löschfahrzeug zum Einsatzort ausrückte.

  

Nach kurzer Erkundung erhöhte der Gruppenführer umgehend das Einsatzstichwort auf „F2Y – Feuer in KFZ-Werkstatt, vermutlich Personen im Gebäude“. Als Herausforderung stellte sich nunmehr die knappe Informationslage dar: es war nach Betriebsschluss, trotzdem brannte Licht in der Halle und der Hintereingang war nicht abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt war unklar ob und wie viele Personen in welchem Bereich des Gebäudes vermisst wurden.
Knapp vier Minuten nach Erhöhung des Alarmstichwortes erreichten nun auch das zweite Löschfahrzeug, sowie Kommandowagen und MTF mit weiterem Personal die Einsatzstelle, woraufhin weitere Trupps unter Atemschutz ins Gebäude vordrangen, um die Menschenrettung und Brandbekämpfung zu unterstützen.
In einer abgeschlossenen und verrauchten Toilette wurde schließlich der nahezu bewusstlose Inhaber der Werkstatt angetroffen und ins Freie gebracht – auch er konnte aufgrund seiner gesundheitlichen Verfassung keine Angaben zu weiteren Personen im Gebäude machen.
Wie schwierig es in dieser Situation sein kann, vermisste Personen in einem so verwinkelten Gebäude zu finden, zeigte sich gegen Übungsende: In der hintersten Ecke des verrauchten und stockdunklen Heizungsraumes wurde die platzierte Übungspuppe „leblos“ aufgefunden, nachdem der komplette Werkstattbereich abgesucht worden war. Die sonst bewährte Wärmebildkamera konnte bei der Suche nach einer „kalten“ Puppe nicht eingesetzt werden. Den überwiegend jungen Kammeraden wurde so eindrucksvoll verdeutlicht, wie wichtig und schwierig es ist, verwinkelte Räume unter körperlicher Anstrengung und Orientierungslosigkeit gründlich nach Vermissten abzusuchen, gerade falls die Wärmebildkamera einmal ausfallen sollte. Hinter jeder Tür und jeder noch so kleinen Ecke könnte sich eine hilfsbedürftige Person befinden, die gerettet werden muss.

  

Die Wehrführung, die sich traditionell mit der Organisation der Abschluss-Übung befasst hatte, fand für den gesamten Ablauf neben wenigen Punkten mit Verbessrungspotential vor allem lobende Worte. Im Zuge der Erkundung unter absoluter Informationsknappheit und hinsichtlich der ergriffenen Maßnahmen wurde alles richtiggemacht – es wurde vom Schlimmsten ausgegangen (Personen im Gebäude) – was sich später bewahrheiten sollte.
An dieser Stelle möchten wir uns recht Herzlich bei der Firma Erdogan GmbH bedanken, die uns eine Übung in ihren Räumlichkeiten ermöglichte und auch bei den zahlreichen Zuschauern vor Ort, die sich entgegen Erfahrungen andernorts trotz Neugier und Interesse in ausreichendem Abstand positioniert hatten.

Wer Interesse an einem Ehrenamt in der Feuerwehr hat, ist herzlich eingeladen sich mit der Wehrführung in Verbindung zu setzen und am nächsten Schulungsabend vorbeizuschauen.

Festwochenende 2019

2. Haaner Cocktail-Night lockt zahlreiche Besucher ins Feuerwehrhaus
Feuerwehr zeigt am Tag der offenen Tür ihr Können

Am vergangenen Wochenende öffnete die Feuerwehr Dreieichenhain gleich zweimal die Hallentore. Am Freitag feierten zahlreiche Besucher ausgelassen bei der 2. Haaner Cocktail-Night im und vor dem Gerätehaus. Bei gemischter Musik der letzten Jahrzehnte, frisch gemischten Cocktails für jeden Geschmack und weiteren Getränken aller Art kam jeder Besucher auf seine Kosten. Dass die Dreieichenhainer an der im vergangenen Jahr erstmalig ausgerichteten Veranstaltung Gefallen gefunden haben, zeigte sich auch an der nahezu verdoppelten Besucherzahl. Und so wird auch im kommenden Jahr wieder die Haaner Cocktail-Night am Freitag des dritten September-Wochenendes stattfinden und so auf den Tag der offenen Tür einstimmen.

  

Der traditionelle Tag der offenen Tür, bei dem die Einsatztätigkeit der Feuerwehr im Vordergrund steht, komplettierte das Festwochenende am Sonntag von 10.30 Uhr bis 18.00 Uhr. Bei strahlendem Sonnenschein und einer Vielzahl interessierter Besucher zeigten Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr auf der Dorotheenstraße ihr Können. Die Einsatzabteilung hatte es mit einem verunfallten und auf dem Dach liegenden PKW zu tun, aus dem eine Person mittels hydraulischem Rettungsgerät befreit werden musste. An einer brennenden Holzhütte stellte die Jugendfeuerwehr ihre Fähigkeiten im Bereich der Brandbekämpfung unter Beweis und löschte die in Brand geratene Hütte unter Atemschutz mit zwei C-Rohren ab.

  

Für das leibliche Wohl sorgten die Helfer des Feuerwehr-Vereins mit selbstgemachten Burgern, Gegrilltem und Pommes. Auch mussten die Besucher bei spät-sommerlichen 27°C nicht dursten; frisches Fassbier und Softgetränke aller Art ließen keine Kehle trocken. Als weitere Attraktionen bot das Rote Kreuz Dreieich Kinderschminken, Popcorn und ein Bobby-Car Parcours an und die Kameraden der Feuerwehr Sprendlingen stellten den neuen Rüstwagen zur Schau. 

Unwetter-Einsätze am 18.08. und 19.08.2019

Unzählige Einsätze beschäftigten unsere Einsatzkräfte in den vergangenen beiden Tagen. 
Innerhalb von 22 Stunden - mit einer kurzen Schlafpause von knapp vier Stunden - wurden Keller und Tiefgaragen von Wassermassen befreit, umgestürzte Bäume zerlegt, sonstige Sturmschäden grob beseitigt und Straßen von Bäumen und Ästen geräumt.

Auch das Finale der Burgfestspiele, das nur eine Stunde nach Durchzug des Unwetters beginnen sollte, wurde abgesagt.
Die mediale Aufarbeitung der Einsätze wird noch Tage dauern - ebenso die Aufräumarbeiten in den Gerätehäusern.

DANKE!

Wir möchten uns an dieser Stelle zudem recht herzlich bei Euch für die großartige Unterstützung bedanken! Viele haben uns auf Facebook oder persönlich ihren Lob für unsere Arbeit ausgesprochen und uns damit motiviert, durchzuhalten. Auch legten zahlreiche Mitbürger selbst mit Hand an und halfen bei der schnellstmöglichen Beseitigung der Schäden, boten uns Verpflegung an oder wollen den freiwilligen Kräften im Nachgang der Geschehnisse mit einem Kuchen oder anderen Aufmerksamkeiten eine Freude bereiten. Ihr wollt uns unterstützen?

► Werdet aktive(r) Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann und macht Dreieichenhain ein Stück sicherer!

► Mit einer passiven Mitgliedschaft im Feuerwehr-Verein für nur 20 € im Jahr und der Teilnahme an zahlreichen internen Veranstaltungen

► Zwischen 10 und 17 Jahren in der Jugendfeuerwehr - unserer Einsatzabteilung der Zukunft

Jetzt heißt es erst einmal wieder Normalität in den Alltag einkehren und sich mal wieder auf der Arbeit oder im Büro blicken zu lassen. Auch die Beseitigung der Sturmschäden durch die städtischen Betriebe und Hessen Mobil - gerade auf der B486 - wird noch viel Arbeit mit sich bringen.

Vermeidet auch in den nächsten Tagen weiterhin den Aufenthalt im Wald (Lebensgefahr!) - zumal die meisten Wege sowieso unpassierbar sein werden und plant im Berufsverkehr mehr Zeit ein.

 

Eure Feuerwehr Dreieichenhain
Wir für Eure Sicherheit